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PM: DIGA-Procross Husqvarna sichert sich 2 von 3 SX-Cup-Meistertitel

17.01.2019 | PM DIGA-Procross Husqvarna

Mit den fünf Fahrern Nique Thury (SX1), Julien Lebeau (SX2), Adrien Malaval (SX2), Enzo Polias (SX125) und Carl Ostermann (SX3) kam DIGA-Procross Husqvarna mit einem hochkarätigen Fahreraufgebot zum SX-Heimrennen in die Dortmunder Westfalenhalle.

Bereits in den Freien Trainings kamen alle fünf Fahrer sehr gut mit der Strecke zurecht und fuhren in ihren Klassen die schnellsten bzw. mit die schnellsten Rundenzeiten. Souverän schafften alle Fahrer die Qualifikation für das Abendprogramm und durften sich zudem noch gute Startplätze für die Läufe aussuchen.

Carl Ostermann
Carl Ostermann

Den ersten Pokal für DIGA-Procross Husqvarna fuhr der 14-jährige Carl Ostermann am Freitag auf seiner TC85 ein. Mit einem unangefochtenen Sieg, mit fast 10 Sekunden Vorsprung, in der SX3 ebnete er den Weg zur Titelverteidigung. Am Samstagabend, fuhr Ostermann wieder souverän und zeigte seine ganze Klasse. Das Finale gewann Carl Ostermann mit einem riesigen Vorsprung und schaffte es somit 150 von 150 möglichen Punkten in der Meisterschaftswertung einzufahren und damit auch den Meistertitel in der SX3 zu verteidigen. Sonntags, am Familientag stand für Carl Ostermann das letzte Rennen auf der TC85 an. Auch dieses Rennen gewann Ostermann souverän und konnte sich somit auch den Titel „Mini Prinz von Dortmund“ sichern.

Carl Ostermann: „Es war ein perfektes Wochenende für mich, hier bei meinem Heimrennen, in Dortmund. Ich habe mich von Anfang an super wohl gefühlt und konnte mich in allen drei Finals in der ersten Runde an die Spitze setzen und direkt eine Lücke herausfahren. Danach habe ich jedes Rennen genossen, da ich einen super Rhythmus auf der Strecke hatte und einfach Spaß gehabt habe. Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Titel in der SX3 verteidigen konnte und auch noch den Mini Prinzentitel einfahren konnte.“

Enzo Polias
Enzo Polias

Am Freitagabend hatte Enzo Polias in der SX125 einen mittelmäßigen Start, konnte sich aber nach einigen Kurven auf den zweiten Platz verbessern. Kurz nach Rennhalbzeit konnte Polias dann die Führung übernehmen und diese auch bis ins Ziel verteidigen. Am zweiten Abend schaffte Polias es sich von Beginn an, an die Spitze zu setzten und die Angriffe seines Verfolgers abzuwähren. Am Ende gewann Enzo Polias die SX125 am Samstagabend mit einem Vorsprung von 2,5 Sekunden. Mit zwei Siegen krönte sich Polias zudem zum Gesamtsieger der SX125.

Enzo Polias: „Ich habe es genossen, hier in Dortmund zu fahren und habe mit den beiden Siegen eine perfektes Wochenende gehabt.“

Julien Lebeau
Julien Lebeau

Ganz besonders spannend war es in der SX2. Nachdem Julien Lebeau den ersten Abend in Dortmund mit einem Start-Ziel-Sieg für sich entscheiden konnte, lag dieser nun Punktgleich mit dem Meisterschaftsführenden. Adrien Malaval, der sich im Zeittraining etwas das Knie verdreht hat, konnte sich über das Last-Chance-Rennen noch für das Finale qualifizieren und beendete dieses auf dem 7. Platz.

Julien Lebeau
Julien Lebeau

Am Samstagabend stand die Entscheidung um den Meistertitel in der SX2 an. Julien Lebeau schaffte es souverän ins Finale, Adrien Malaval hingegen hatte mit Schmerzen im Knie zu kämpfen und konnte nicht seinen gewohnten Rhythmus fahren. Dieser schied leider im Last-Chance-Rennen aus. Im Finale konnte sich Lebeau, nach einem guten Start, noch in der ersten Runde in Führung setzten und auch zunächst eine Lücke heraus fahren. Doch der Franzose war so clever, dass er seinen heranstürmenden Landsmann vorbei ließ und einen ungefährdeten zweiten Platz ins Ziel brachte. Somit sicherte Julien Lebeau sich und dem Team DIGA-Procross Husqvarna den Meistertitel in der SX2.

Am dritten und letzten Veranstaltungstag beim ADAC Supercross in Dortmund ging es in der SX2 noch für Julien Lebeau um den Titel „Prinz von Dortmund“. Auch in diesem Rennen schaffte es Lebeau auch in der ersten Runde sich an die Spitze zu setzen, ließ aber nach 4 Runden wieder seinen heranstürmenden Landsmann vorbei, da ihm ein zweiter Platz reichte um den Titel „Prinz von Dortmund“ einzufahren. Diesen zweiten Platz behielt Lebeau auch bis zum Ende des Rennen und krönte sich somit nach dem Meistertitel auch noch zum „Prinzen von Dortmund“. Adrien Malaval schaffte es auch ins Finale und belegte den sechsten Platz.

Julien Lebeau: „Es war ein hartes Rennwochenende für mich, aber ich bin glücklich, dass ich mich sowohl in der Meisterschaft als auch im Kampf um den Prinzentitel durchsetzen konnte.“

Dominique Thury (SX1) brachte bereits am Freitagabend im Halbfinale die Halle zum kochen, als er 13 Runden das Rennen anführte und dieses auf dem 3. Platz beendete. Im Finale, welches über 20 Runden geht, verpasste Thury das Podium als 4. nur knapp. Am Samstagabend konnte Thury sich mit dem fünften Platz im Halbfinale wieder für das Finale qualifizieren. In einem extrem stark besetzten Finale schaffte es Thury nach 20 Runde als 6. die Ziellinie zu überqueren. Am Sonntag qualifizierte Thury sich leider nicht über das Halbfinale für das Finale und musste ins Last-Chance-Race. In diesem kam Thury leider nicht über den 5. Platz hinaus und verpasste somit das Finale.

Dominique Thury: „Der Freitag startete für mich bereits sehr vielversprechend, als ich das Halbfinale 13 Runden lang anführen konnte und das Finale auf dem 4. Platz beendete. Auch am Samstag mit Platz 6 im Finale war ich relativ zufrieden. Der Tag 3 war nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Fahrerisch war es, glaube ich, das Beste was ich seit sehr langer Zeit gezeigt habe. Ich habe endlich wieder zu alter Form zurückgefunden, auch wenn sich das nicht in den Resultaten widergespiegelt hat. Leider verpasst ich den Finaleinzug aufgrund eines Sturzes, wo nur ich dran schuld war. Vielen Dank an meinen Mechaniker Stefan, meinem Team und all meinen Sponsoren. Ein ganz ganz großes Dankeschön geht an alle Zuschauer und Fans raus! Ich hatte drei Tage Gänsehaut bei der Stimmung die ihr in der Westfalenhalle für mich gemacht habt – Danke es war Wahnsinn!“

Justin Amian: „Der ADAC SX Cup in Dortmund ist für unser Team immer etwas Besonderes. Das Wochenende ist mit zwei von drei möglichen Titeln nahezu perfekt für unser Team verlaufen. Ich bin sehr glücklich über die Gesamtleistung aller im Team und möchte mich bei allen Fahrern, Teammitgliedern und natürlich Partnern/Sponsoren für eine so erfolgreiche Supercross-Saison bedanken.“

Alle Ergebnisse des 36. ADAC Supercross Dortmund im Detail: Freitag, Samstag Sonntag ››

Text: Kevin Baltes / Fotos: SevenOnePictures, Steve Bauerschmidt

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