Wiederholungstäter Frankreich
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05.12.2018

In Chemnitz bei 5 von 6 Rennen auf dem Podium

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03.12.2018

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16.11.2018

Starker Teamauftritt in Stuttgart

PM KMP Honda Racing Team

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16.11.2018

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WM: Wiederholungstäter Frankreich

08.10.2018 | Motocross of Nations 2018 in Buchanan - Rennbericht

Sie taten es erneut und das trotz aller Unkenrufe, welche die Auswahl der Grande Nation wegen der Nichtnominierung von Marvin Musquin als B-Auswahl diffamierten. Das Team Frankreichs sicherte sich bei der am vergangenen Wochenende auf dem im US-Bundesstaat Michigan ausgetragenen 72. Auflage des Motocross of Nations zum fünften Mal in Folge den Sieg in der Nationenwertung.

Und wenn man es sogar ganz genau nimmt, ist es bereits das sechste Mal in der Historie dieses renommierten Wettbewerbs, dass die Equipe Frankreichs am Ende den nach dem 1954 verstorbenen FIM-Vize-Präsidenten Peter Chamberlain benannten Wanderpokal des MX-Mannschaftsweltmeisters in Empfang nehmen durfte. Verantwortlich für den erneuten Triumpf waren in diesem Jahr Gautier Paulin (MXGP), Dylan Ferrandis (MX2) und der als Ersatz für den im Vorfeld verletzungsbedingt ausgefallen Romain Febvre eingesprungene Jordi Tixier (Open), die sich mit viel Einsatz - wenn auch knapp - gegen die Konkurrenz durchsetzten konnten.

Gautier Paulin
Gautier Paulin
Dylan Ferrandis
Dylan Ferrandis

Vizemannschaftsweltmeister wurde das aus Antonio Cairoli (MXGP), Michele Cervellin (MX2) und Alessandro Lupino (Open) bestehende Trio Italiens welches mit einem sechsten (Cairoli ) und einem zehnten Platz (Cervellin) aus dem ersten Duell und den Rängen 12 (Cervellin) und 14 (Lupino) aus Umlauf zwei im entscheidenden dritten Rennen die Hand nach dem Titel weit ausgestreckt hatte. Wäre es in diesem Cairoli oder Lupino gelungen, an Paulin vorbeizufahren, dann hätte der erste Platz im Nationenvergleich ihnen gehört. Doch scheiterten die beiden Piloten an einem zu allem entschlossenen Franzosen und mussten sich letztlich beim Zieleinlauf mit den Plätzen vier bzw. fünf sowie dem zweiten Treppchen auf dem Gesamtsiegerpodium begnügen.

Antonio Cairoli
Antonio Cairoli

Konkret reichte den Franzosen auf dem teils sandigen und von reichlich Regen durchnässten Rennparcours ein zweiter (Paulin) und ein siebter Platz (Ferrandis) aus Rennen eins, ein achter Platz (Ferrandis) in Durchgang zwei sowie die Ränge drei (Paulin) und fünfzehn (Tixier) aus dem dritten Moto, um Italien mit zwei Zählern Abstand auf den zweiten Gesamtrang der Nationenwertung zu verweisen. Dabei machte es auch nichts, dass Tixier im zweiten Wertungslauf (MX2 + Open) gegen Ende des ersten Renndrittels aus dem Rennen ausschied, da dieses Resultat letztlich als Streichergebnis in die Endabrechnung einging.

Jeffrey Herlings
Jeffrey Herlings

Zweifellos die Sieger der Herzen wurden auf dem RedBud-MX-Track von Buchanan die in Summe drittplatzierten Niederländer. Nachdem sie sich schon die vergangenen beiden Jahre jeweils mit dem zweiten Platz zufrieden geben mussten, gönnte es ihnen viele Fans, dass sie heuer nach dem Jackpot griffen. Rang eins in der Qualifikation am Samstag bestätigte auch, dass das aus dem frischgebackenen MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings als Mannschaftskapitän sowie Calvin Vlaanderen (MX2) und Glenn Coldenhoff (Open) bestehende Team zurecht zu den absoluten Favoriten gehörten.

Glenn Coldenhoff
Glenn Coldenhoff

Und am Rennsonntag hätte es auch fast geklappt, denn letztlich gewann Herlings den ersten Wertungslauf, in welchem er bei noch extremen Streckenbedingungen bis zur Rennhalbzeit an Titelverteidiger Paulin sowie dem Spanier Jorge Prado auf die Führungsposition vorbeizog schon mit gut einer halben Minute Vorsprung gewann, während Coldenhoff sowohl im zweiten als auch dritten Rennen siegreich blieb. Dabei stellte insbesondere der dritte Lauf eine wirkliche Mannschaftsleistung dar, denn das KTM-Werksduo Coldenhoff und Herlings auf den Positionen eins und zwei enteilte dem restlichen Fahrerfeld auf der abgetrockneten Strecke über die Distanz von 30 Minuten plus zwei Runden um gut eine Minute.

Calvin Vlaanderen
Calvin Vlaanderen

Getrübt wurde das meisterliche Auftreten der Niederländer lediglich durch die Tatsache, dass Calvin Vlaanderen im ersten Lauf auf Position zwölf fahrend mit einem defekten Bike ausfiel und dadurch nur als 36. gewertet wurde. Zudem kam noch absolutes Pech hinzu, weil der Youngster während des Rennens von einem Stein am Auge getroffen wurde und aufgrund einer blutenden Wunde vom Rennarzt ein Startverbot für den zweiten Durchgang erhielt.

Zurecht von Optimismus geprägt war die Stimmung in der deutschen Mannschaft mit Ken Roczen (MXGP), Henry Jacobi (MX2) und Maximilian Nagl (Open) nach der samstäglichen Qualifikation, sicherten sich das Team doch in dieser mit Top-Platzierungen in den Qualifying-Races (Roczen 2, Jacobi 3 und Nagl 8) und dem vierten Rang eine sehr gute Ausgangsposition für das A-Finale.

Ken Roczen
Ken Roczen

Doch leider kam es dann am Sonntag für das DMSB-Aufgebot anders als gedacht. Sturzpech, Probleme mit dem Bike und möglichweise eine falsche Taktik sorgten dafür, dass die Deutschen nicht bzw. nur bedingt an ihre Leistungen vom Vortag anknüpfen konnten. Dabei nahm das Unheil bereits im ersten Rennen (MXGP + MX2) seinen Lauf. In diesem positionierte sich Jacobi von Startplatz vier gestartet nur mäßig gut vom Gate weggekommen zunächst nur im Mittelfeld und musste das Rennen nach nur sechs gefahrenen Runden mit defekter Bremse vorzeitig beenden. Ken Roczen vom schlechteren 24. Platz aus ins Rennen geschickt kam nicht nur mehr als suboptimal vom Start weg, sondern wurde zudem im allgemeinen Getümmel in der Startkurve zu Boden gerissen. Nachdem er von ziemlich weit hinten das Rennen wieder aufnehmen konnte, fuhr der Honda-Pilot bis auf Rang 25 vor, blieb damit aber unter den allgemeinen Erwartungen.

Henry Jacobi
Henry Jacobi

Im zweiten Durchgang wieder auf Platz vier stehend, sprang die Husqvarna von Henry zunächst kurz vor dem Start nicht an und so musste er sich letztlich im Ziel mit Rang 25 begnügen. Derweil stürzte Max Nagl noch in der ersten Runde, kämpfte sich aber anschließend im Rennverlauf mit einer sehenswerten Aufholjagd von Rang 36 bis auf den elften Rang vor.

Max Nagl
Max Nagl

Abschließend versöhnlicher stimmte dann der Ausgang von Motor drei (MXGP + Open) in welchem sich Ken Roczen und Max Nagl gleich zu Beginn in den Top 6 positionieren konnten. Zwar wurde Ken, der mit Abstimmungsproblemen seines Bikes haderte, im Rennverlauf vom vierten auf den neunten Platz durchgereicht, dafür gelang es Max mit seiner TM zwischenzeitlich bis auf den dritten Platz vorzufahren. Leider sorgte ein Sturz dafür, dass der Oberbayer gegen Ende der ersten Rennhälfte wieder auf Position sieben zurückgeworfen wurde, auf welchem er lange Eli Tomac Paroli bieten konnte. Erst zwei Runden vor dem Ziel musste er seinen US-Gegenspieler ziehen lassen und wurde letztlich auf dem achten Platz abgewinkt. In Summe aller drei Rennen landete das Team Germany mit seinem 25-37-25-11-9-8-Reusltat hinter Belgien, Spanien und Estland am Ende der Top 10 der Nationenwertung.

Eli Tomac
Eli Tomac

Für das in Buchanan als Lokalmatador angetretene Team USA kommt der erreichte sechste Rang in der Nationenwertung einer bitteren Niederlage gleich. Aber letztlich konnten weder Eli Tomac (MXGP) noch Aaron Plessinger (MX2) oder Justin Barcia (Open) nicht wirklich mit der Spitze aus der MXGP-Serie mithalten und das gerade von vielen europäischen Fans erhoffte Duell zwischen Weltmeister Jeffrey Herlings und dem AMA-Champion Eli Tomac fand über das gesamte Wochenende schlichtweg nicht statt. Stattdessen mussten sich Tomac mit einem 4-7-Ergebnis, Plessinger 18-16-Resultat und Barcia mit einem neunten und einem dreizehnten Rang in ihren jeweiligen Wertungsläufen begnügen, was den Eindruck verstärkte, dass die WM-Piloten den US-Boys zumindest in den letzten fünf, sechs Jahren eindeutig den Rang abgelaufen haben. In Hinblick darauf, dass das MXoN 2019 im holländischen Assen auf einer tiefsandigen Rennpiste stattfindet, wird die Durststrecke der US-Amerikaner bei der Mannschaftsweltmeisterschaft wohl auch noch mindestens das kommende Jahr anhalten.

Ergebnisse

A-Finale Rennen 1 (MXGP + MX2):
1. Herlings, Jeffrey (NED, KTM), 16 Runden
2. Paulin, Gautier (FRA, HUS), +0:25.416
3. Prado, Jorge (ESP, KTM), +0:31.483
4. Tomac, Eli (USA, KAW), +0:40.195
5. Desalle, Clement (BEL, KAW), +0:51.878
6. Cairoli, Antonio (ITA, KTM), +0:57.900
7. Ferrandis, Dylan (FRA, YAM), +1:00.029
8. Lawrence, Hunter (AUS, HON), +1:03.066
9. Facciotti, Colton (CAN, HON), +1:51.758
10. Cervellin, Michele (ITA, YAM), +1:54.397
:
25. Roczen, Ken (GER, HON), +1 Rnd.
:
37. Jacobi, Henry (GER, HUS), +10 Rnd.
:
A-Finale Rennen 2 (MX2 + Open):
1. Coldenhoff, Glenn (NED, KTM), 15 Runden
2. Lawrence, Hunter (AUS, HON), +0:16.063
3. Prado, Jorge (ESP, KTM), +0:20.510
4. Watson, Ben (GBR, YAM), +0:21.458
5. Seewer, Jeremy (SUI, YAM), +0:23.272
6. Van Horebeek, Jeremy (BEL, YAM), +0:28.847
7. Kullas, Harri (EST, HUS), +0:32.905
8. Ferrandis, Dylan (FRA, YAM), +0:37.022
9. Barcia, Justin (USA, YAM), +0:59.661
10. Evans, Mitchell (AUS, KTM), +1:09.475
11. Nagl, Maximilian (GER, TM), +1:10.665
:
25. Jacobi, Henry (GER, HUS), +1 Rnd.
:
A-Finale Rennen 3 (MXGP + Open):
1. Glenn Coldenhoff (NED, KTM), 16 Runden
2. Jeffrey Herlings (NED, KTM), +0:03.970
3. Gautier Paulin (FRA, HUS), +1:03.687
4. Antonio Cairoli (ITA, KTM), +1:05.191
5. Alessandro Lupino (ITA, KAW), +1:11.582
6. Max Anstie (GBR, HUS), +1:12.469
7. Eli Tomac (USA, KAW), +1:12.820
8. Maximilian Nagl (GER, TM), +1:27.271
9. Ken Roczen (GER, HON), +1:44.294
10. Tommy Searle (GBR, KAW), +1:50.621
:
A-Finale Nationenwertung:
1. Frankreich, 35 Punkte
2. Italien, 37
3. Niederlande, 41
4. Australien, 48
5. Großbritannien, 48
6. USA, 49
7. Belgien, 53
8. Spanien, 63
9. Estland, 71
10. Deutschland, 78
:

Alle Ergebnisse des MXoN 2018 inkl. der Qualifikation im Detail ››

Text: Jens Pohl / Fotos: Ray Archer

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