Masters statt GP für „Seb“
Herlings dominiert Lacapelle-Marival

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17.02.2020

Führungswechsel

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17.02.2020

Titeltraum geplatzt?

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17.02.2020

Horrordebüt

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17.02.2020

Das Lacapelle-Marival Int. 2020 in Zahlen

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16.02.2020

Tampa in Zahlen

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16.02.2020

Willkommen an der Ostküste

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13.02.2020

Tickle is back!

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13.02.2020

Letzter Test im Vorfeld der WM

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12.02.2020

TMC-Sponsoring gefällig?

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11.02.2020

KTM-Piloten gewinnen die Schlammschlacht

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11.02.2020

Sieben Tage Regenwetter

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11.02.2020

Gajser holt in Italien zwei Titel

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10.02.2020

Webb zurück im Titelkampf

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10.02.2020

Fortschritte in Mantova

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Im vierten Vlog von Henry Jacobi packt euch der ...

19.02.2020

Bewegtbilder vom Lacapelle-Marival Int. 2020

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17.02.2020

On the Podium @ Tampa

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16.02.2020

Tampa kurz & kompakt

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16.02.2020

Endlich!

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14.02.2020

Die zwei Passionen des Jeremy Seewer

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Jeremy Seewer ist ein Mann mit vielen Talenten, der ...

12.02.2020

Eine Schlammpackung gefällig?

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Sturmtief „Sabine“ sorgte am vergangenen Sonntag ...

11.02.2020

On the Podium @ San Diego

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Was die Sieger und Platzierten des sechsten ...

09.02.2020

San Diego kurz & kompakt

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Für alle, die den Livestream vom sechsten ...

09.02.2020

Mantova live und in Farbe

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Für alle, die nicht mal eben über das Wochenende ...

05.02.2020

Italian Vibes

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03.02.2020

Blaue Mission

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03.02.2020

On the Podium @ Oakland

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Was die Sieger und Platzierten des fünften ...

02.02.2020

Oakland kurz & kompakt

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02.02.2020

Ottobiano live und in Farbe

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28.01.2020

 präsentiert die "Frage der Woche" by Zupin

Welcher Fahrer der Klasse 450SX hat dich im bisherigen Verlauf der AMA Supercross Championship 2020 am positvsten überrascht?

Abstimmen und gewinnen.
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Interviews: Masters statt GP für „Seb“

30.04.2013 | Interview Sebastien Pourcel

Der Franzose Sebastien Pourcel wurde für die ADAC MX Masters 2013 vom KTM-Händler Burkhard Sarholz verpflichtet und soll ein Wörtchen bei der Titelvergabe des hoch dotierten Wettbewerbs mitreden. Sebastien ist das ganze Gegenteil seines als launische Diva bekannten Bruders Christophe, er ist zurückhaltend und wortkarg, aber freundlich. Wir sprachen während dem Masters-Auftakt in Fürstlich Drehna mit „Seb“ über den doch überraschenden Team- und Markenwechsel und warum er die Masters-Serie der Französischen Elite-Meisterschaft vorzieht.

Kein GP diese Saison für dich Sebastien, sehe ich eine Träne in deinem Auge?

Nun ja, ich werde den Frankreich-GP fahren und den in Teutschenthal. Klar war es kompliziert für mich, denn letztes Jahr war noch klar, dass ich wieder GP fahre. Dann habe ich die Arbeit mit Yamaha beendet und fand einen guten Deal mit Sarholz KTM. Und jetzt hat für mich die Masters-Serie absoluten Vorrang. Ich fahre zwar auch die Meisterschaft in Frankreich, hab aber dieses Wochenende schon das Rennen in Villars Sous Ecot verpasst, weil ich hier starte. Und Reutlingen und St. Jean d´Angely überschneiden sich auch. Also ist mein Fokus hier in Deutschland.

Verfolgst du die GP´s?

Ja, aber ich finde es langweilig, immer dasselbe. Egal welche Klasse, da muss sich was ändern. Aber Cairoli und Herlings sind eh über die Saison nicht zu schlagen.

Wie bist du zu Burkhard Sarholz gekommen?

Nachdem ich mein Engagement bei Yamaha gestoppt habe, habe ich Oscar Zehmer kontaktiert und der hat mich an Burkhard vermittelt. Ich kannte ihn vorher nicht, obwohl er ja früher beim GP war. Das Team ist familiär und alle machen einen guten und professionellen Eindruck. Oscar hat mir schon öfter geholfen und er war auch wichtig, um einen Deal mit Burkhard auszuhandeln, es ist ja für mich das erste Mal hier in Deutschland, abgesehen von GP´s in Teutschenthal oder Gaildorf. Und ja, das Supercross in Dortmund im Januar bin ich auch schon für Harald Pfeil gefahren.

Du hast die Sarholz-KTM bereits vor Drehna getestet. Wie war dein erster Eindruck?

Ja, ich hab unterschrieben und danach das Motorrad getestet. Es ist eine Premiere für mich mit KTM, ich bin vorher immer nur Kawasaki oder Yamaha gefahren. Wir brauchen mit Sicherheit noch mehr Zeit und Tests und ich muss an meiner Fitness arbeiten. Alles wird gut. Ich hab schon gemerkt, dass mein Motorrad ziemlich viel Power hat, das ist gut für den Start, das macht 70 Prozent vom Rennen aus. Und es wirkt sich auch im Sand aus, da bin ich nämlich grottenschlecht. Sie haben mir erzählt, es wäre hier in Drehna härter als in Valkenswaard, aber ich finde den Sand softer. Die ständigen Bumps sind nicht ohne. Übernachtet habe ich übrigens im Haus von Stephan Mock, wir haben uns schon angefreundet und ich trag auch schon seine Pepp-Underwear-Collection! :)

Weißt du, wieviel Geld es hier für den Masters-Titel gibt?

Ja, man sagte mir 10.000 Euro. Aber daran denke ich nicht, ich will gewinnen und das Geld ist dann nur der verdiente Lohn. In der Französischen Elite-Serie gibt es übrigens 20.000 für Platz 1 am Ende. Also, es geht nicht immer um´s Geld. Mein Plan ist hier, immer in die Top 5 zu fahren, dann bin ich am Jahresende bei der Titelvergabe dabei.

Ich denke, für einen Fahrer wie dich ist es mittlerweile lohnender nationale Meisterschaften als GP zu fahren. Oder?

Sicher. Das ist kaum zu glauben oder? Aber es ist überall dasselbe, du wirst bezahlt und wenn nicht, dann bezahlst du. Und am Ende des Tages muss ich meine Rechnungen bezahlen. Es ist kein Ziel mehr für mich, in die GP´s zurückzukehren. Darüber denke ich nicht nach, ich schaue hier von Rennen zu Rennen.

Wie sieht deine familiäre Situation aus?

Ich lebe im Süden von Frankreich mit meiner Freundin und zwei Hunden zusammen. Keine Kinder, aber Hunde.

Text: Frank Quatember / Fotos: Matthias Schwarz, Clemens Bolz

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